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Was waren das noch Zeiten, als man mit einem dicken Reiseführer durch Rom oder London geirrt ist und sich dann doch gnadenlos verlaufen hat. Für immer mehr Menschen ist diese Zeit vorbei, denn Sie sind glückliche Inhaber eines iPhones. Zwar gibt es für moderne Handys und Smartphones auch schon diverse Programme, die einem das Reisen leichter machen. Aber keines dieser Geräte kann so viel auf Reisen wie das iPhone. Wie sehr das iPhone unsere Reisegewohnheiten zukünftig verändert, zeigt eine neue Werbung für das iPhone:

Im Rahmen des Ideacamp im Mai 2009 haben die ThomasCook AG, Bereich ECommerce und Tourismuszukunft, Institut für eTourismus, 16 Experten zum Thema eTourismus eingeladen und 9 Thesen des eTourismus aufgestellt. Eine der Thesen lautete wie folgt:

“Touristen werden zukünftig touristische Informationen nicht nur vor und nach der Reise sondern vermehrt auch während der Reise konsumieren. Aber nicht nur die aktive Suche sondern auch das passive Finden touristischer Informationen wird sich verändern. Neue Arten des Erwerbs und der Nutzung von Informationen werden entstehen, die neue touristische Praktiken hervorbringen werden – Touristen werden in Zukunft dank mobiler digitaler Daten anders reisen!”

Die Werbung zeigt, dass die Zukunft schon Gegenwart ist. Egal ob man Informationen zu den Sehenswürdigkeiten einer Stadt sucht, eine Umgebungskarte braucht oder schnell noch einen Flug buchen will – das iPhone bietet für (wahrscheinlich) alle Reiseaktivitäten eine passende Erweiterung.

Sinnvolle iPhone-Apps für die Reise

Qype Radar: Wo kann man gut Essen gehen, wer hat die besten Cocktails oder in welcher Straße ist der beste Friseur? Qype Radar bietet die Lösung! Mit dieser App findet man das Beste der Stadt. Mehr als 200.000 Qyper geben Tipps und Bewertungen für den nächsten Stadtetrip.

Lonely Planet’s iPhone City Guides: Der iPhone City Guides gibt Tipps zu derzeit 20 Lonely Städten: London, New York, Melbourne, Dublin, Barcelona, Rom, Tokio, Paris, Prag, Amsterdam, San Francisco, Bangkok, Madrid, Miami, Seoul, Dubai, Berlin, Kapstadt , Singapore und Mexico City. Das gute am Lonely Planet’s iPhone City Guides: Die Erweiterung ist eine Standalone-App und verursacht dadurch keine Roaminggebühren.

Talking Phrasebooks for iPhone: Englisch ist ja noch okay, Spanisch wird schon schwerer aber was ist mit Griechisch? Wer Unterwegs auch mal ein Wort mit der lokalen Bevölkerung wechseln will und der Landessprache nicht mächtig ist, findet mit Talking Phrasebooks for iPhone ein Übersetzungstool für die wichtigsten Redewendungen. Derzeit ist das Angebot an Sprachen mit Holändisch, Französisch, Spanisch, Griechisch, Portugisisch und Japanisch noch etwas begrenzt aber kommt Zeit, kommt Sprach‘ 😉

WiFi-Finder: Ein Nachteil der neuen Freiheit durch das iPhone sind noch die Kosten für Roaming (siehe weiter unten). Daher sollte man im Ausland nur sehr sparsam ins Internet gehen, da sonst die nächste Telefonrechnung zum Horror werden kann. Um trotzdem Mails abrufen oder andere Webdienste nutzen zu können, sollte man kostenlose WLAN-Hotspots nutzen. Hierbei hilft das Programm Wi-Fi Finder. Es listet weltweit über 200.000 Zugänge in 135 Ländern auf, sucht nach Hotspots in der Nähe und filtert kostenpflichtige Hotspots aus. Tipp: Vor der Reise schon mal einige WLAN-Hotspots suchen, da für die Suche vor Ort dann doch noch ein Internet-Zugang gebraucht wird.

Eine sehr interessante Erweiterung gibt es derzeit noch nicht für das iPhone: den Wikitude AR Travel Guide. Wikitude ist ein sogenannter „Augmented Reality (AR) Guide“ und leider derzeit nur für Android (z.B. Google Phone) verfügbar. Augmented Reality, was übersetzt „Erweiterte Realität“ bedeutet ist die „computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung„. Was das wiederum bedeutet, sieht man am besten in einem Film:

Wikitude AR Travel Guide bietet auf Basis der Adresse oder der GPS-Koordinaten derzeit ca. 400.000 Informationen an. Man schaut also durch die Smartphone-Kamera auf ein Gebäude und bekommt hilfreiche Informationen dazu eingeblendet. Das ist für mich tatsächlich die Zukunft im eTourismus!

Wichtig: Roaming-Kosten im Ausland nicht vergessen!

Das iPhone ist perfekt dazu geeignet, zum Mittelpunkt der Reise zu werden, kann man doch endlich mal alle Vorteile des Gerätes ausspielen. Aber Achtung! Insbesondere Datenroaming-Kosten können die Handyrechnung extrem in die Höhe treiben. Am besten, man schaltet Dienste wie Datenroaming, Synchronisierungen, Push oder Mail aus und nutzt diese Dienste nur im Bereich eines WLAN-Netzes. Diese findet man meistens in Hotels, Cafés und teilweise an interessanten Punkten in Großstädten wie London oder Paris. Solltest Du im Besitz eines iPhones ohne SIM-Lock sein, umso besser: nutze eine lokale Prepaidkarte des Landes, in dem Du Dich befindest. Damit hat man dann die perfekte Kostenkontrolle und kommt noch in den Genuss der günstigen lokalen Tarife. Im iPhoneblog empfiehlt Alexander Olma für USA-Reisen zum Beispiel die USA T-Mobile Abokarte mit 1000 Freiminuten und Datenflat. Hier zeigt sich aber auch, dass man der Dumme sein kann, wenn man sich ein „offizielles“ iPhone von T-Mobile holt: die Karte ist zwar von T-Mobile aber eben nicht für iPhones aus Deutschland geeignet – es sein denn, der SIM-Lock ist entfernt.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Dienstag, 25. Mai 2010 und wurde abgelegt unter "Magazin, Reisetrends". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.