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Der Reiseveranstalter trägt zwar keine Schuld am schlechten Wetter am Urlaubsort, er ist jedoch verpflichtet, die Kunden auf schlechte Witterungsverhältnisse hinzuweisen, wenn es dadurch zu einer Einschränkung der Reise kommt. So urteilte das Landgericht Darmstadt und gab damit der Klage eines Reisenden statt, der einen Reiturlaub in der Puszta gebucht hatte. Dort angekommen, erhielt er die Nachricht, dass die geplanten Ausritte wegen der starken Niederschläge in den Tagen zuvor ausfielen. Daraufhin reiste er ab und verlangte Schadensersatz vom Reiseveranstalter. Dieser wurde ihm vom Landgericht zugebilligt, denn der Veranstalter hätte ihn umfassend und zeitnah informieren müssen, da in dem vorliegenden Fall das Wetter von entscheidender Bedeutung für den Reisezweck war (Aktenzeichen: 25 S 142/11).

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Dienstag, 28. August 2012 und wurde abgelegt unter "Reiserecht". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.