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Seit letzter Woche hat Peru einen neuen Nationalpark. Der WWF teilte mit, dass der im Norden Perus gelegene Güeppi Sekine Park, der gemeinsam mit zwei indigenen Gemeindereservaten eine Fläche von 590.000 Hektar umfasst, Teil eines länderübergreifenden Schutzgebietsprogramms ist. Dieses erstreckt sich entlang des Putumayo-Flusses und bildet insgesamt eine Fläche von 1,6 Millionen Hektar. Es besteht aus bislang unberührten Regenwäldern mit enormer Artenvielfalt. Neben zahlreichen Pflanzen- und Tierarten wie Jaguare, Brüllaffen, Riesenflussotter, Anakondas, Aras und Süßwasserdelfinen leben auch verschiedene indigene Gruppen wie die Völker der Kichwas, Secoyas und Huitotos hier.

Neben dem Güeppi Sekine Park sind der La Paya Nationalpark in Kolumbien und das Cuyabeno Reservat in Ecuador Teile des Programms. Mit der Ausweisung zum Nationalpark ist das gesamte Gebiet nun vor Ölförderung, Brandrodung, illegalem Holzeinschlag und Verkehrsgroßprojekten geschützt. Finanziert wird das Regenwaldschutzprojekt am Putumayo durch die Europäische Union, die Papageno Stiftung und den WWF.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Dienstag, 30. Oktober 2012 und wurde abgelegt unter "Tipps und News". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.