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Obwohl die britische Zeitung „The Times“ sie anfangs als „eine Beleidigung des gesunden Menschenverstandes“ bezeichnete, wurde die Londoner U-Bahn ein Erfolgsmodell, das bald zahlreiche Nachahmer fand und dessen Name „Metropolitan Line“ noch heute als Synonym für Untergrundbahnen in der ganzen Welt dient. Im Zweiten Weltkrieg rettete sie gar tausenden Menschen das Leben, die die Schächte als Bunker nutzten. Für andere wiederum wurde sie zum Grab. 31 Menschen starben bei einem Brand im Jahre 1987 in der Station King’s Cross, was zu einer Verschärfung der Brandvorschriften und zu einem Rauchverbot in den Stationen führte. Im Juli 2005 wurden drei U-Bahnzüge und ein Bus Opfer eines Terroranschlags, bei dem 52 Menschen umkamen.

Vor allem ist die Londoner „Tube“ jedoch eines: ein beliebtes Verkehrsmittel. Täglich transportiert sie über drei Millionen Menschen auf über 400 Kilometer Streckenlänge und gilt als das schnellste und einfachste Transportmittel der Millionenstadt. Um diesem Ruf auch weiterhin gerecht zu werden, soll die London Underground noch größer und komfortabler werden. Deshalb wird eine neue Ost-West-Verbindung gebaut, deren Eröffnung für das Jahr 2018 geplant ist.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Donnerstag, 10. Januar 2013 und wurde abgelegt unter "Magazin". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.